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Umnutzung des Technischen Buchhändlerhauses,

Frankfurt a.M.


Zwischen Bienenkorbhaus und Parkhaus Konstablerwache, diesen hervorragenden Beispielen der Frankfurter Nachkriegsmoderne, befindet sich die Liegenschaft des zur gleichen Zeit errichteten Technischen Buchhändlerhauses, dessen Umnutzung und Modernisierung Gegenstand dieses Wettbewerbs ist.
Die Aufgabe wird zum Anlass genommen, die städtebaulichen und architektonischen Qualitäten der Umgebung aufzugreifen und in analoger Form auf das Gebäude des Technischen Buchhändlerhauses anzuwenden.
Zentrales Anliegen des Entwurfs ist die Vereinbarung des vermeintlichen Gegensatzes von städtebaulicher Einfügung und architektonischer Akzentuierung.





Neben der Materialität des Parkhauses - ein Zusammenspiel aus Klinkerriemchen, Putz- und Glasflächen - werden auch zwei wesentliche architektonische Gestaltungselemente - der die Horizontale stark akzentuierende Balkon und das großflächige Ornament als vertikaler Akzent - übernommen und den Anforderungen des zukünftigen Nutzers entsprechend weiterentwickelt.
Während die Balkone für die gewünschte Kontinuität sorgen, kommt dem Ornament die Aufgabe der Individualisierung zu. Dieses Wechselspiel ist das Leitthema unseres Beitrags, das sich in verschiedenen Details wiederfindet und seiner Vielschichtigkeit noch viel Raum zur Weiterentwicklung bietet.